Lebensgeschichte

Hedy Iracema-Brügelmann hatte ein - für ihre Zeit - ungewöhnliches Leben. Man könnte auch sagen, dass sie erstaunlich selbständig, mutig und emanzipiert war. Sie folgte unbeirrbar ihrem größten Wunsch: auf der Bühne zu stehen und zu singen. In eigenen Worten hat sie es in einem Interview so ausgedrückt: ".... ich singe so leidenschaftlich gern und fühle mich so glücklich, wenn ich auf der Bühne stehe, daß mir jede Rolle, in der ich vor das Publikum trete, lieb ist und mein ganzes Denken und Fühlen ausfüllt." (Neues Wiener Journal, no. 8255, Sonntag, 22. Oktober 1916). Natürlich half ihr bei der Realisiering ihres Traumes, dass sie in einem gehobenen Milieu aufgewachsen war, und dass ihr Mann sie unterstützte - bis zur Scheidung im Jahr 1920.

 

Im Kapitel Jugend wird ihr Elternhaus und ihre Kindheit in Brasilien bis zur Heirat mit Theodor Brügelmann und der Geburt ihres Sohnes Hermann beschrieben. Der Beginn ihrer Karriere als Konzertsängerin im Kölner Raum aber auch in Brasilien wird im Kapitel Konzerttätigkeit ausführlich beleuchtet. Es folgen die drei Stationen ihres weiteren Werdegangs an den Opernhäusern in Stuttgart, Wien und Karlsruhe. Zum Schluss findet man einen tabellarischen Lebenslauf.